Dr. Anke Martiny

(Jahrgang 1939)

Abitur 1959 am Städtischen Mädchengymnasium Wuppertal-Elberfeld, mathematisch-naturwissenschaftlicher Zweig

Studium der Musikwissenschaft, Germanistik, Theaterwissenschaft und Soziologie in Berlin, Wien, Göttingen. Daneben journalistisches Volontariat beim Generalanzeiger der Stadt Wuppertal in den Semesterferien, seit 1961 Tätigkeit als Musikkritikerin beim Göttinger Tageblatt. Studienabschluss mit Promotion im Februar 1965; Arbeit: „Die Oratorien Joseph Haydns. Ein Beitrag zum Problem der Textvertonung“.

Heirat 1963. Geburt von drei Kindern 1965,1966,1969. Bundestagskandidatur 1969.

Wahl in den Deutschen Bundestag 1972 als Listenabgeordnete des Wahlkreises München-Land der SPD. Mitglied des Bundestages bis Mai 1989. Mitglied im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages von 1976 bis 1989. Zuständigkeiten: Verbraucherpolitik, Künstlersozialversicherung, Urheberrecht, Filmförderung, Haushalt.

Vorsitzende der deutsch-italienischen Parlamentariergruppe von 1973-1989 als Nachfolgerin von Carlo Schmid.

März 1989 Wahl zur Berliner Senatorin für Kulturelle Angelegenheiten in der rotgrünen Koalition unter Walter Momper.

Von Januar 1991 bis November 1991 Tätigkeit auf Werkvertragsbasis für die Friedrich-Ebert-Stiftung in den Neuen Bundesländern: Hilfe beim Neuaufbau der Kulturorganisationen. Ab 1. 3. 1992 Leiterin des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Tel Aviv. Ende der Arbeit in Israel am  30.11. 1996.

Seit 1.12.1996 freiberufliche Tätigkeit als Publizistin. Seit September 1998 Arbeit für Transparency International Deutschland in verschiedenen Funktionen.

Mitgliedschaften

Von 1989 bis 2005 Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Vorsitzende des Ständigen Ausschusses Kunst bis 2009.

Seit 1996  Mitglied des Goethe-Instituts.

Seit Mitte der achtziger Jahre Mitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Seit 2006 Mitglied des Seniorenrates der SPD

Mitglied des Deutschen Journalistenverbandes und der Kulturpolitischen Gesellschaft.